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Kensington&Chelsea

Dieser Bezirk wird als der südliche Teil des Royal Borough of Kensington and Chelsea (RBK & C) bezeichnet. Er umfasst das Gebiet südlich der Royal Parks gemeinhin als High Street Kensington und South Kensington bekannt und liegt westlich von Earls Court und Olympia und südlich des Sloane Square und von Chelsea. Der Hyde Park und Kensington Gardens vereinen sich zur größten Grünfläche in der Weltstadt London und schaffen eine echte Oase im Herzen dieser riesigen Stadt.

South Kensington beherbergt vier der größten und schönsten Museen Londons und ist auch die Heimat des ehrwürdigen Imperial College. Die High Street Kensington führt zu einer langen Reihe von Geschäften und Kaufhäusern und bietet eine weniger hektische Version der Oxford Street sowie der äußerst gehobenen Geschäfte in Knightsbridge. Die Sloane Street verbindet Knightsbridge mit Chelsea über den Sloane Square und ist mit luxuriösen Markenboutiquen gesäumt.

Chelsea ist ein ausgedehntes Gebiet am Flussufer von London, das sich in groben Zügen vom Sloane Square im Osten bis zum World’s End Pub im Westen und die Themse hinunter erstreckt. Die King’s Road bildet die Hauptverkehrsstraße von Chelsea.

Der ganze Bezirk enthält einige der teuersten Wohnimmobilien der Welt, ist aber in Richtung seiner westlichen Randgebiete etwas weniger exklusiv.

Geschichte von Chelsea

Chelseas moderner Ruf als Zentrum von Innovation und Einfluss entstand in einer Zeit während des 19. Jahrhunderts, als sich das Gebiet zu einer echten viktorianischen Künstlerkolonie entwickelte: Künstler wie Dante Gabriel Rossetti, J.M.W. Turner, James McNeill Whistler, William Holman Hunt und John Singer Sargent sowie Schriftsteller wie George Meredith, Algernon Swinburne, Leigh Hunt und Thomas Carlyle lebten und arbeiteten alle hier. Eine besonders hohe Konzentration von Künstlern gab es in der Gegend um Cheyne Walk (Tschey-ni ausgesprochen) und Cheyne Row, die das Herzstück der Präraffaeliten-Bewegung war.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war Chelsea, wie viele andere ehemals wohlhabende Gebiete, ziemlich heruntergekommen und arm. In den 1960er Jahren wurde Chelsea noch einmal als künstlerisches Zentrum, Künstlerviertel und Hot Spot für junge Berufstätige berühmt. Die Amerikaner nannten diese Zeit “Swinging London” und die King’s Road wurde bestimmend für Stil und Mode und sowohl die Beatles als auch die Rolling Stones lebten in dieser Gegend.

In den 1970er Jahren war der “World’s End”-Abschnitt der King’s Road Heimat von Vivienne Westwoods Laden (“Sex”) und Zeuge der Entstehung der Punk-Musik und des Punk-Stils und man konnte viele Irokesen auf der Straße vor dem Hintergrund geschlossener Geschäfte sehen. Danach verschwand die Jugendkultur der Arbeiterklasse aus diesem Gebiet und zog nach Camden, Islington, Ladbroke Grove, Brixton und Brick Lane.

Die 1980er Jahre sahen den Aufstieg der Sloane (archetypisch Prinzessin Diana) und die Irokesen machten den Weg frei für Twinset-Perlen, rosafarbene Polo-Shirts und für das, was ein Amerikaner als “Preppy” bezeichnen würde. Chelsea scheint sich in stilvollem Wohlstand und Streben eingerichtet zu haben und wenngleich die “Hooray Henries” nicht versuchen, hervorzustechen, lassen sich ihre lauten, brüllenden Stimmen, ihre Jugend und ihr Wohlstand nur schwer verbergen. Sie können hier in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet werden, besonders während der Schulferien, wenn sie aus ihren Internaten zurückkehren und sich alle im Haus eines Freundes aufhalten, auf der “King’s Road, Kumpel”.

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